Interaktiver Grundriss der Churburg

Schematischer Grundriss von Schloss Churburg Arkadengang Jakobszimmer Ahnensaal Ruestkammer Jakobskapelle Burgkapelle Landsknechtsstube Privatraeume Bergfried Wehrgang Burghof Zwinger Kastellanwohnung Glockenturm Torturm Gartenterrasse und Wartesaal Gartenanlagen Taubenturm
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Arkadengang

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Bergfried

Der Bergfried gehört zu den hochmittelalterlichen Bauteilen der Churburg. Im 6,5 m hohen Erdgeschoss befand sich das Verlies, zu dem es keine Treppe gab, sondern nur eine Einstiegsöffnung.

Taubenturm

Der Taubenturm wurde vom Jerusalem - Pilger Jakob VII. - erbaut. Der Turm diente vermutlich als Gartenlaube. Der Raum unter dem Dach beherbergte einen Taubenschlag mit rund zwei Dutzend Brieftauben, die als Kuriere von und zur Churburg eingesetzt wurden.

Gartenanlage

Die Gartenanlage ist in drei Terrassen unterteilt. Die zwei oberen Terrassen waren mit Beeten bepflanzt, die untere Terrasse hingegen diente als Turnierplatz.

Kastellanwohnung

Die heutige Kastellanwohnung wurde um 1800 an die Wehrmauer angebaut. Sie verbindet die spätgotischen Vorratsräume mit dem Glockenturm.

Glockenturm

Der Glockenturm erhielt sein heutiges Aussehen 1537. Im Erdgeschoss befindet sich die Brunnenkammer, im Obergeschoss eine Renaissancestube. Die darüberliegende Glockenstube beherbergt eine Glocke mit 38 cm Durchmesser.

Torturm

Der Torturm in der Südostecke beim heutigen Besuchereingang, diente in erster Linie der Bewachung des Burgtores und war mit Wandmalereien versehen, die inzwischen stark verblasst sind.

Wehrgang

Der alte Wehrgang aus dem Entstehungsjahr der Burg. Genausowenig wie heute gab es auch damals keine feste Verbindung zwischen Wehrgang und Bergfried.

Zwinger

Der hintere Zwinger hatte den Zugang zu den beiden Burgtoren zu sichern. Heute sind noch Schießfenster und Scharten, sowie Gucklöcher sichtbar.

Burghof

Der Burghof zieht sich wie eine lange Gasse um den Kern der Burg herum und ist an beiden Enden mit einem Tor abgeschlossen.

Jakobszimmer Bibliothek

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Ahnensaal

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Rüstkammer

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Jakobskapelle

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Burgkapelle

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Gartenterrasse

Die überdachte Gartenterrasse unter dem Torturm bietet einen hervorragenden Ausblick auf die Gartenanlagen der Churburg und dient heute als Wartesaal für die Burgbesucher.

Privaträume

In diesem Teil befinden sich die Wohnräume der gräflichen Familie, sowie der Gästetrakt. Der Empfangsraum, die mit gotischer Balkendecke und Marmorkamin ausgestattete obere Halle, wird über den Arkadengang erreicht. Herzstück des Gästetraktes ist der große Salon mit Wandbildern aus dem 18. Jh. und Stuckdecke.

Landsknechtsstube

Ehemaliger Aufenthaltsort für raue und kampferprobte Landsknechte. Die Stammbesatzung, 20 bis 23 Mann, hatte hier ihre Unterkunft. Beeindruckend im großen kargen Raum ist die Holzbalkendecke aus der Entstehungszeit der Burg.

Arkadengang

Der Arkadengang im ersten Stock ist der Mittelpunkt der Churburg - räumlich, künstlerisch und stammesgeschichtlich. Hier rankt sich über das anmutig, feingliedrige und von 16 Marmorsäulen gestützte Renaissance-Gewölbe der Stammbaum der Burgbesitzer: der Vögte von Matsch und der Grafen Trapp.

Der Baum, der über die Jahrhunderte hinweg die adeligen Früchte trägt, steht an der Südwand des Arkadenganges, also folgerichtig dort, wo er am besten gedeiht. Als fruchtbares Erdreich dient ihm Laurentius, der den Stammvater symbolisiert. Kurz vor dem Ende des östlichen Arkadenganges bricht der Stammbaum ab, ein Stumpf versinnbildlicht das Aussterben der Matscher und über einen Seitenast beginnen die Trappschen Zweige zu sprießen.

Der ursprünglich unbemalte Arkadengang erhielt um 1580, also 60 Jahre nach seiner Entstehung seine heutige Dekoration. Irgendwann um das Jahr 1700 herum wurde die Malerei wegen der Pest komplett mit Kalk übertüncht. An die 200 Jahre lang blieb der Stammbaum mit den übrigen Wandmalereien unter der weißen Kalkschicht verborgen. Erst um 1910 begann die neuerliche Freilegung und ab 1990 wurden die Arkaden gründlich restauriert.

Vielen Generationen blieb damit vorenthalten, worüber wir uns heute als Besucher freuen können: die glücklich gelungene Verquickung von geschichtlichen Motiven, Mythologie und humoristischer Volksseele. Was an den Wänden dieses Arkadenganges tummelt, ist wirklich sehenswert: Philosophensprüche, Fabeltiere, Hofnarren und reine Fantasiegestalten.